Prüfungsprogramm

Das Prüfungsprogramm gilt als persönliches Aufgebot zu den Prüfungen.

Identitätskontrolle

Jede Kandidatin und jeder Kandidat muss bei sämtilchenPrüfungen einen Ausweisbei sich tragen. Der Ausweis ist auf Verlangen vorzuweisen.

Erlaubte Hilfsmittel

Taschenrechner (netzunabhängig):

  • Detailhandelskenntnisse
  • Detailhandelspraxis
  • Wirtschaft

Rechtschreibewörterbuch (kein elektronisches):

  • Deutsch schriftlich Wörterbuch (kein elektronisches):
  • Fremdsprache schriftlich

Militärdienst

Kandidaten im Militärdienst erhalten gegen rechtzeitige Vorweisung des Prüfungsaufgebotes den erforderlichen Urlaub. Der Kommandant muss auch genügend Zeit für die Hin- und Rückreise bewilligen.

Werkzeuge und weiteres Material

Zur Praktischen Prüfung ist das persönliche Werkzeug mitzubringen. Die Chefexpertinnen und -experten informieren frühzeitig schriftlich und/oder an Infoveranstaltungen über weiteres mitzubringendes Material.

Hilfsmittel

Die Chefexpertinnen und -experten sowie die Berufsfachschulen informieren die Kandidatinnen und Kandidaten frühzeitig über die zugelassenen Hilfsmittel.

Wo erlaubt, dürfen nur nicht programmierbare Taschenrechner verwendet werden. Die Benützung eines Taschenrechners entbindet eine Kandidatin oder einen Kandidaten nicht davon, den Lösungsweg der Aufgabe lückenlos darzustellen.

Ein Austausch der Hilfsmittel unter den Kandidatinnen und Kandidaten ist nicht gestattet. Jede Kandidatin und jeder Kandidat ist für die einwandfreie Anwendbarkeit selbst verantwortlich.

Die Verwendung von Speichermedien (Natel, Smartphone, Smartwatch, etc.) während der Abschlussprüfungen ist untersagt.

Prüfungsdurchführung

Die Abschlussprüfungen werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt. Es können Mit­glieder der Prüfungskommission und Mitarbeitende des Bereichs Mittelschulen und Berufsbildung des Erziehungsdepartements sowie ausnahmsweise weitere Behörden und Institutionen anwesend sein.

Verspätetes Eintreffen am Prüfungsort

Bei verspätetem Eintreffen am Prüfungsort hängt der Anspruch auf eine ungekürzte Prüfungszeit oder einen neuen Prüfungstermin vom Grund der Verspätung ab.

Bei verspätetem Eintreffen aus selbstverschuldetem Grund wird der Zutritt verweigert und die Note 1 erteilt. Bei leichten Verspätungen kann die Prüfungsleitung der Kandidatin oder dem Kandidaten die Zulassung zur Prüfung während der verbleibenden Prüfungsdauer gewähren.

Stören der Prüfung

Ungebührliches Benehmen oder erhebliches Stören der Prüfung führt zur Wegweisung von dieser Prüfung. Nicht abgelegte Prüfungsteile werden mit null Punkten bewertet.

In schweren Fällen kann die Prüfungskommission eine Kandidatin oder einen Kandidaten von den gesamten Abschlussprüfungen ausschliessen. Die Prüfungen gelten dann als nicht bestanden.

Unregelmässigkeiten

Das Verwenden oder das Mitführen von unerlaubten Hilfsmitteln sowie jede andere Unredlichkeit führen in der Regel zum sofortigen Ausschluss von der gesamten Abschlussprüfung. Die Abschlussprüfungen gelten damit als nicht bestanden.

In leichten Fällen kann die Prüfungskommission von einem Ausschluss absehen und einen angemessenen Notenabzug bis zur Note 1 vornehmen.

Entschuldigtes und unentschuldigtes Fernbleiben

Können Kandidatinnen und Kandidaten aus wichtigem Grund nicht zu einer Prüfung erscheinen, haben sie dies unverzüglich, spätestens jedoch innert 24 Stunden seit der versäumten Prüfung der Prüfungsleitung mitzuteilen und schriftlich unter Angabe des Grundes zu belegen.

Als wichtige und damit entschuldbare Gründe in Betracht kommen Krankheit oder Unfall, Todesfall im engen Familien- oder Freundeskreis oder Mutterschaft. Bei Geltendmachung gesundheitlicher Gründe muss zusätzlich ein ärztliches Zeugnis vorgelegt werden.

Die Prüfungskommission entscheidet, ob ein entschuldbarer Grund gegeben ist und gegebenenfalls die Prüfung auf einen späteren Zeitpunkt in der laufenden Prüfungssession verschoben werden kann oder im Rahmen der nächsten ordentlichen Abschlussprüfungen abzulegen ist.

Bleiben Kandidatinnen und Kandidaten ohne wichtigen Grund der Prüfung fern, wird ihnen in der betreffenden Prüfung die Note 1 erteilt.

Prüfungsrücktritt

Kandidatinnen und Kandidaten, die sich während einer Prüfung aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage fühlen die Prüfung zu absolvieren, sind verpflichtet sich sofort bei einer anwesenden Prüfungsexpertin oder einem anwesenden Prüfungsexperten zu melden.

Sofern sie nach Absprache mit der Expertin oder dem Experten die Prüfung verlassen, haben sie der Prüfungsleitung spätestens innert 24 Stunden schriftlich unter Beilage eines ärztlichen Zeugnisses zu orientieren. Auf nach einer Prüfung gemeldete Krankheiten kann nicht mehr eingegangen werden.

Die Prüfungskommission entscheidet, ob der Prüfungsrücktritt begründet ist und gegebenenfalls die Prüfung auf einen späteren Zeitpunkt in der laufenden Prüfungssession verschoben werden kann oder im Rahmen der nächsten ordentlichen Abschlussprüfungen abzulegen ist.

Erweist sich ein Prüfungsrücktritt als unbegründet, erfolgt eine Bewertung aufgrund der gelösten Prüfungsaufgaben.

Gebühren bei unbegründetem Rücktritt oder unentschuldigtem Fernbleiben

Bei unbegründetem Rücktritt oder unentschuldigtem Fernbleiben von Prüfungen kann die zuständige Prüfungsleitung eine Bearbeitungsgebühr von bis zu CHF 250 erheben.

Beanstandungen

Beanstandungen, welche den Prüfungsablauf betreffen, sind, soweit möglich, unverzüglich der anwesenden Expertin oder dem anwesenden Experten mitzuteilen, jedenfalls aber unmittelbar nach dem zu beanstandenden Vorfall der Prüfungsleitung schriftlich begründet anzuzeigen.