Prüfungsprogramm

Das Prüfungsprogramm (erscheint im März 2018) gilt als persönliches Aufgebot zu den Prüfungen.

Identitätskontrolle

Jede Kandidatin und jeder Kandidat muss bei sämtlichen Prüfungen einen Ausweis bei sich tragen. Der Ausweis ist auf Verlangen vorzuweisen.

Prüfung in einem anderen Kanton

Wer die Prüfung oder einen Teil der Prüfung in einem anderen Kanton absolviert, wird vom entsprechenden Prüfungskanton direkt aufgeboten. Im Rahmen des interkantonalen Prüfungsaustausches unterliegen die Lernenden der Rechtsordnung des Lehrortkantons. Das vorliegende Programm dient jedoch zur allgemeinen Information.

Auf Grund der kantonal unterschiedlich geregelten Sommerferientermine, kann die Zustellung der ausserkantonalen Prüfungsbescheide im Vergleich zu den Basler Terminen später erfolgen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Geduld bis wir die Resultate erhalten und Ihnen zustellen können.

Material und Werkzeug

Zur Praktischen Prüfung ist das persönliche Werkzeug mitzubringen. Wo keine spezielle Materialliste abgegeben wird, erteilt der Chefexperte/die Chefexpertin Auskunft über allfällig mitzubringendes Material. In Berufen, deren Reglement das Führen eines Arbeitsbuches vorschreibt, ist dieses zur Prüfung mitzubringen.

Lehrmittel sind an der Prüfung nicht zugelassen. Der Taschenrechner (nicht programmierbar) wird als persönliches Hilfsmittel betrachtet und muss selber mitgebracht werden. Für das einwandfreie Funktionieren des Geräts ist die Kandidatin oder der Kandidat verantwortlich. Die Benützung eines Taschenrechners entbindet die Prüflinge nicht davon, den Lösungsweg der Aufgabe lückenlos darzustellen.

Krankheit oder Unfall

Jeder Kandidat oder jede Kandidatin ist durch das Bundesgesetz über die Berufsbildung verpflichtet, die Lehrabschlussprüfung zu absolvieren.
Einziger Entschuldigungsgrund für das Fernbleiben von der Prüfung ist eine ärztlich bescheinigte Krankheit oder ein Unfall. In diesem Fall ist die Prüfungsleitung sofort schriftlich und unter Beilage eines Arztzeugnisses zu informieren.

Nachträglich geltend gemachter Unfall oder Krankheitsfall wird nicht anerkannt.

Wer die Prüfung trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung absolvieren möchte (z.B. bei ärztlich bescheinigter Arbeitsunfähigkeit) entscheidet dies in eigener Verantwortung. Bei einem allfällig unbefriedigenden Prüfungsresultat können nachträglich keine Krankheit, Unfall oder sonstige Beeinträchtigungen geltend gemacht werden.

Nichterscheinen zur Prüfung

Nimmt ein Kandidat oder eine Kandidatin an einem Prüfungsteil aus eigenem Verschulden nicht teil, so wird ihm/ihr im betreffenden Fach die Note 1 erteilt.

Bleibt ein Kandidat der Prüfung unbegründet fern, wird ihm/ihr zudem ein Unkostenbeitrag von mind. CHF 250.– in Rechnung gestellt.

Abmeldung / Gebühren

Eine Abmeldung von der Prüfung muss schriftlich erfolgen und ist an die Prüfungsleitung zu richten. Bei Rückzug der Anmeldung werden dem Kandidat/der Kandidatin die bis dahin entstandenen Kosten in Rechnung gestellt. Die Gebühr beträgt mind. CHF 250.–.

Disziplinarmassnahmen

Werden bei der Prüfung unerlaubte Hilfsmittel verwendet (u.a. Natels, jegl. Speichermedien), behilft sich ein Kandidat/eine Kandidatin Informationen von Dritten sowie auch bei anderen Verstössen gegen die Prüfungsordnung, entscheidet die Prüfungsleitung über den Abbruch der Prüfung. Die Prüfungskommission bestimmt, ob die Prüfung ganz oder teilweise im Rahmen der nächsten ordentlichen Prüfungen wiederholt werden muss. Die entstehenden Kosten gehen zu Lasten des Kandidaten/der Kandidatin.

Beschwerden

Beanstandungen irgendwelcher Art über den Prüfungsablauf sind umgehend bei der Prüfungsleitung schriftlich und begründet einzureichen.